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Red Hat Linux teurer als Windows?

Logo_linuxpark_medium Die Linux-Stände in Hannover werden belagert - vor allem von Unternehmens-Mitarbeitern, die sich zuvor Informationen von Microsoft über deren Unternehmenslösungen geholt haben.

Dennoch lässt eine Studie die gute Laune einiger OpenSource-Evangelisten darniedergehen: Die Experton Group hat im Auftrag der Firma Collax untersucht, was eine Betriebssystem-Infrastruktur durchschnittliche Unternehmen mit und 250 Mitarbeitern wirklich kostet. Das erstaunliche Ergebnis: Die Red Hat Linux Enterprise Edition kostet im Endeffekt mehr als der Windows Server 2003. Der Grund: Die Kosten für Support und Experten holen die Ersparnis bei den Lizenzkosten wieder ein.

BertrammandelCollax, selbst Anbieter kompletter Linux-Infrastrukturen, ist aber wohlgemut: Die Collax-Systeme waren erwartungsgemäß Sieger bei den"Total Costs of Ownership" - immerhin hat man die Studie ja selbst in Auftrag gegeben. Collax-Vizechef Bertram Mandel erklärte stolz: "Das Betriebssystem ist eigentlich nicht wichtig, sondern eher die Lösung- und wie einfach sie zu steuern ist."

PC Professionell wird stetig von Pressemitteilungen des Linux-Anbieters bombardiert - doch wie die meisten Linux-Meldungen sind sie sehr technisch. Wie also schafft es das noch kleine Unternehmen, so viele Kunden von seinen Lösungen zu überzeugen? Zeit, einen Termin auszumachen, mit jemandem, der es erklären konnte, ohne über die Vorzüge von Linux zu philosophieren. Mandel diente zvuor bei Oracle und Novell und nahm sich die Zeit, das System zu erklären: Wizards, wie man sie von Windows her kennt, helfen, das Linux-System ohne Know-how einzurichten. Fertige Lösungen auf dieser Basis sind ebenfalls verfügbar. Das Motto: Einfach wie Windows und ohne große Lizenzkostenprobleme wie bei Linux üblich. Das leuchtet sogar dem ahnungslosesten Mittelständler ein.

Und zusammen mit Systemhäusern  - "die sind am nähesten am Kunden dran" - stürzt sich Mandels Team auf Lösungen und nicht auf Religionskriege. Sagt es, wie viele CeBIT-Anbieter, die das Wort "Lösung" wiederentdedckt haben - und geht zufrieden von der Messe heim. Schließlich hätten ja viele, die zuvor bei anderen Linux-Ständen und bei Microsoft waren, ihr Wohlwollen signalisiert. Amen.(mk)

21. März 2007, 13:09 in CeBIT | Permalink

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Kommentare

Hallo,

ich möchte aber auch drauf hinweisen das wie immer die Zukunft ausgelassen wird.
Linux hält sich eigentlich an einmal eingeführte Formate.
Windows haut einfach mal die Formatierung gänzlich um oder bestimmte Dateien kann man einfach in den neuen Programmen nicht mehr richtig öffnen wenn sie von Alten erstellt worden.

Desweiteren bekommt man mit dem entsprechenden Lizenzen Jahre lange Updates auf neue Versionen was meist bei Microsoft nicht so einfach geht.

Und zu letzt ist das "Open" nicht zu vergessen.
Jeder kann in denn Quellcode schauen von den meisten Herstellern. Was bei Microsoft nicht der Fall ist. Und dann finde ich ja solche Sachen wie Aktivierung und WGA super Gefährlich. In der Form ich schalte dir dein System einfach ab. Oder muss ich mein Hardware Aktivieren oder sagt sie dem Hersteller was ich gerade so mache?
Solche Sachen sehe ich als Firmen Spionage was eigentlich verboten ist! Und somit in Servern von Firmen die neun System nicht dort verloren habe. Bei denn Älteren Systemen ist das noch eine andere Sache.

MfG Mike

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