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Der CeBIT "Afterburner"

Cebitflagge_149 Die Messe ist aus, und sie war viel erfolgreicher als viele erwartet hatten. Dies war auch zu sehen an den zahlreichen IT-Stellenangeboten, die inzwischen nicht mehr nur verdeckt unter Spezialisten ausgetauscht werden.

Die Geschäfte liefen offenbar auch gut: Die Messe berichtet von 11 Milliarden Euro geplanten Investitionen in die IT, die auf der CeBIT geplant worden seien, von 480.000 Besuchern und von vielen anderen erstaunlich erfolgreichen Vorkommnissen.

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22. März 2007, 10:40 in CeBIT | Permalink

Red Hat Linux teurer als Windows?

Logo_linuxpark_medium Die Linux-Stände in Hannover werden belagert - vor allem von Unternehmens-Mitarbeitern, die sich zuvor Informationen von Microsoft über deren Unternehmenslösungen geholt haben.

Dennoch lässt eine Studie die gute Laune einiger OpenSource-Evangelisten darniedergehen: Die Experton Group hat im Auftrag der Firma Collax untersucht, was eine Betriebssystem-Infrastruktur durchschnittliche Unternehmen mit und 250 Mitarbeitern wirklich kostet. Das erstaunliche Ergebnis: Die Red Hat Linux Enterprise Edition kostet im Endeffekt mehr als der Windows Server 2003. Der Grund: Die Kosten für Support und Experten holen die Ersparnis bei den Lizenzkosten wieder ein.

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21. März 2007, 13:09 in CeBIT | Permalink

Antiviren-Firmen "missionieren" Unternehmen

Neu auf der CeBIT sind bei den Antivirenherstellern vor allem Security-Programe, die Rechner im Netzwerk schützen. Der Tenor sowohl bei G Data als auch bei F-Secure: Unternehmen können ihre Umgebungen noch so gut schützen - doch wenn Mitarbeiter ihre Notebooks ungetestet im Firmennetz anstecken, können sie doch wieder Malware einschleusen.

Beide Unternehen haben sich nun zur CeBIT entschlossen, ihre Client-Security-Programme in neuen Versionen zu veröffentlichen. Und beiden Firmen zufolge springen die ängstlichen Unternehmenschefs zurecht auf diesen Zug auf - das Interesse sei riesig.

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21. März 2007, 11:45 in CeBIT | Permalink

Foxconn baut jetzt auch Arbeitsspeicher

Foxconn Mainboardhersteller Foxconn hat auf der CeBIT bekannt gegeben, ab sofort auch Arbeitsspeichermodule zu fertigen. Das taiwanesische Unternehmen hat dafür die Firma OXCCO ins Leben gerufen. Vorerst sollen nur DDR2-Speicher vom Band laufen, die Fertigung von DDR3-Modulen ist jedoch schon in Planung.

Die Speicherchips produziert Oxcco nicht selbst sondern lässt sie von Samsung, Micron und Co. liefern. Foxconn hatte bereits Pläne, eine eigene Speicher-Fab (Kosten etwa 6 Mrd. Dollar) zu errichten. Die wurden jedoch nach Angaben des Herstellers aus finanziellen Gründen nicht weitergeführt. Die Mittel, die Foxconn nun trotzdem zur Verfügung stehen dürften, sind jedoch nicht von Pappe: 2005 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 26 Milliarden Dollar. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es auch andere Gründe gegen eine Foxconn-Fabrik gegeben haben muss. (mot)

Übrigens: Der Foxconn-Mutterkonzern fertigt exklusiv iPods für Apple und wird auch das iPhone herstellen.

21. März 2007, 10:22 in CeBIT | Permalink

PCpro-CeBIT-Podcast: Malware-Adressen — alte Bekannte

 

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Sie kommen angeblich von der GEZ, von der Telekom, von Ebay oder von anderen Absendern mit Reputation: Mails mit einem Anhang, der angeblich einen Vertrag, eine Rechnung oder ähnliches enthält. Mit Tricks wird versucht, die Empfänger zum Klick auf den Anhang zu verleiten. Der enthält jedoch Schadsoftware oder Spyware. Udo Schneider von Trendmicro erklärt in diesem Podcast, dass die Absender dieser Mails häufig sogar die gleichen Server zum Nachladen von Software benutzen. (tkr)

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21. März 2007, 10:01 | Permalink

T-Systems: Nur die Telekomiker werden zu T-Service

Michael Kahr, Prokurist von T-Systems Multimedia Solutions, weist alle Gerüchte über eine Auslagerung sämtlicher T-Systems-Mitarbeiter weit von sich: "Das betrifft wohl nur die Leute, die die T-Com-Netze betreuen".

Tsystems_2Kahr hat gut Lachen: Seine Abteilung - oder genauer gesagt Tochterfirma - des großen  magentafarbenen Service-Konzerns verdoppelt fast jährlich seine Umsätze und Gewinne. Woran es liegt? Die T-Systems MMS produziert Web-Dienste: eCommerce mit neuen Ajax-Techniken soll die Shopper nicht durch endlose Seiten und Menüs führen wie bei herkömmlichen Web-Shops. Und IP-TV, ein Markt, in dem man "eigentlich zu früh dran war", hebt ab - nahezu alle Fernsehsender haben schon angefragt.

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20. März 2007, 19:20 in CeBIT | Permalink

Der CCC-Negativ-Award geht an ...

... den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz. Und zwar für den so genannten Bundestrojaner. Die vom Chaos Computer Club jeweils jährlich zur CeBIT vergebene Negativauszeichnung »CCCeBIT« hatte dieses Jahr die Form eines schwarz-rot-goldenen Pferdchens. Doch das Schicksal fast aller Negativ-Preise — ob Goldene Himbeere oder der Big-Brother-Award — ereilte auch den CCCebit:  Er fand keinen Abnehmer. Pünktlich zum vom CCC verabredeten Übergabetermin war kein Mensch am NRW-Stand.

Die Auszeichnung geht an »Organisationen und Unternehmen, die mit ihren Produkten und Lösungen soziale Grundsätze wie Meinungsfreiheit, Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung verletzen«. (tkr)

20. März 2007, 18:08 in CeBIT | Permalink

Rote Punkte hüpfen ins Business

Auf der diesjährigen Cebit hört man nicht mehr viel von technischen Innovationen. Nahezu alle Anbieter versuchen sich statt dessen als seriös zu vermarkten. Das flippige Online-Publishing-System Red Dot von vor einigen Jahren hat sich zur Content-Publishing-Plattform in Unternehmen gemausert. Statt HTML-Seiten wird nun Content in verschiedene Plattformen geliefert, und seit dem Kauf durch ECM-Spezialist OpenText (Enterprise Content Management) sind noch einige Schnittstellen hinzugekomnmen.

4Neu zur CeBIT ist  beispielsweise die Anbindung an SAP, erklärt Marketing-Manager Matthias Tausendpfund gegenüber PC Professionell. Programmierschnittstellen erlauben die Anbindung an andere Systeme. "Könnte man das auch als Service in serice-orientierte Architekturen integrieren?" fragte PCPro, um zu erfahren, wie die RedDot-Mannschaft auf aktuelle "Buzzwords" reagiert. Gut gekontert von Christoph Bodi, der sich "Chief Tehnology Officer" nennen darf: "Ach, das ist nur so eine Wolke aus den Marketing-Abteilungen, die eh keiner erklären kann. Wichtig ist doch, dass man diese Dienste in andere einbinden kann und sie dann auch das tun, was derAnwender will". (Screenshot - klicken zum Vergrößern - Anbindung von Red Dot an weitere Anwendungen).

Der Marketingwolken-Test hat funktioniert - anders als bei manchem Marketing-Unternehmen hat Red Dot beziehungsweise OpenText verstanden, dass es inzwischen mehr auf den Kunden als die Verkaufe ankommt. Ob das auch für andere Unternehmen gilt? (mk)

20. März 2007, 16:48 in CeBIT | Permalink

PCpro-CeBIT-Podcast: Firewalls

Jetzt anhören Ohne Firewall sollte sich niemand mehr ins Internet trauen — rein statistisch erfolgt alle 39 Sekunden ein Angriff. Was für Privatpersonen gelten sollte, ist für Unternehmen mit sensiblen Daten natürlich Gesetz. Doch was passiert, wenn die Firewall ausfällt — ist dann das Unternehmen lahm gelegt? Eines der Vortragsthemen bei PC Professionell auf der CeBIT. (tkr)

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20. März 2007, 10:04 in CeBIT | Permalink

PCpro-CeBIT-Podcast: Kreditkarten ab 7 Dollar

Jetzt anhörenEs gibt ausgesprochen fiese Websites, die nach außen hin recht unscheinbar aussehen. Im Hintergrund versuchen Kriminelle jedoch, den Rechner des Besuchers nach allen Regeln der Kunst auszuspionieren. Die so gewonnenen Daten werden dann im Internet verkauft. Auf diese Art ergatterte Kreditkarten-Infos sind bereits ab sieben Dollar zu haben. (tkr)

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19. März 2007, 10:01 in CeBIT | Permalink