R2-D2 zu Hause
Für das Kind im Manne oder einfach den Vater, der seinen Kindern einen Projektor im Roboter-Gehäuse schenken will, gibt es jetzt den Nikko Home Electronics’ R2-D2 DVD Projector.
Der Projektor erzeugt ein bis zu 80 Zoll großes Bild und wird mit der Fernbedienung einer Millennium Falcon gesteuert.
In puncto Ausstattung hat er alles, was man so braucht - iPod-Dock, DVD-Player, Speicherkarten-Slots und 20-Watt-Lausprecher.
Das Gerät kostet 2500 Dollar.
Falls das Geld bei Ihnen gerade knapp ist, Sie aber trotzdem unbedingt einen R2-D2 haben müssen, gibt es immer noch die drahtlose R2-D2-Webcam. Sie kostet nur beruhigende 350 Dollar und hat sogar ein eingebautes Skype-Phone.
Die Webcam wandert im Haus herum. Sensoren sorgen dafür, dass sie nicht gegen Tischbeine läuft oder die Treppe runterstolpert. So kann die R2-D2-Webcam Bilder direkt zu Ihrem PC rüberbeamen.
Beide Produkte sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Sony entwickelt superdünnen OLED-TV
Sony hat auf seinem CES-Stand eine Reihe von LED-Fernsehern (Organic
light-emitting diode)
aufgestellt, die mit ihren ultradünnen Panels zukunftsweisend
sind.
Einige Displays waren im 11-Zoll-Format, aber es gab auch
einen 27-Zöller zu sehen. Alle Geräte waren nur einige Millimeter dick.
Camcorder mit Blu Ray
Drei Prototypen für High-Definition-Camcorder hat Hitachi auf seinem CES-Stand präsentiert.
Darunter war auch ein Blu-Ray-Camcorder (im Bild vorne rechts). Das Gerät dürfte noch dieses Jahr, wahrscheinlich noch bevor Hitachi seine Blu-Ray-Player bringt
Daneben will Hitachi nächsten Monat einen Camcorder mit 30-GByte-Festplatte auf den Markt bringen. Darauf passen circa 22 Stunden Film.
Der Ultravision DZHS500A kann aber auch auf Medien wie DVD-R, -RW, -RAM, +RW und SD-Card aufnehmen. Hitachi hat schon eine 8-GByte-Variante des Camcorders. Das Unternehmen hofft, dass Anwender die Festplatte nicht etwa als Dauerspeicher einsetzen, sondern die Videoaufnahmen auf den PC übertregen oder auf einer DVD sichern.
Das Gerät soll knapp 800 Dollar kosten, Euro-Preise stehen noch nicht fest.
Cisco klagt gegen Apples iPhone
Cisco geht gerichtlich gegen Apple vor, weil es Anspruch auf den Namen iPhone erhebt. Die Klage kam überraschend. Denn, kurz nachdem Steve Jobs das iPhone vorgestellt hatte, hatte Ciscos Chefentwickler Charlie Giancarlo gesagt, dass er noch am gleichen Tag eine Einigung mit Apple über den umstrittenen Markennamen iPhone erwarte. Die Ausagen Giancarlos sehen Sie in diesem Video.
CES, Tag 4: Ultrascharfe OLED-Displays und Auto-Entertainment
Wo die OLED-Displays ausgestellt sind, das habe ich am Sony-Stand gefragt. "Hinter der blauen Wand" war die Antwort. Und: "Sie können es gar nicht verfehlen, es ist eine riesige Menschentraube darum versammelt". Die Dame hat absolut recht. Und alle, die sich noch in fünfter Reihe recken, um etwas von den OLEDs zu erblicken, auch.
Die Monitore - zwei Typen stehen dort, 11 und 27 Zoll - machen ein unglaubliches Bild. Farbenfroh und scharf, egal, von wo man guckt. Dabei ist die 11-Zoll-Variante gerade mal 3 Milimeter dick; inklusive Gehäuse! Die 27"-Version bringt es auf einen Zentimeter Tiefe. Dazu noch ein Stromverbrauch, der 75% unter dem von aktuellen TFT-Monitoren liegt. Was will man mehr?
Unterhaltung im Auto vielleicht. Dazu präsentiert Intel zusammen mit Daimler Chrysler eine R-Klasse in der Central Hall. Wer einen der Plätze auf der Rücksitzbank ergattern konnte, sieht in den Monitoren in den Kopfstützen, was er auf seinem portablen Mediaplayer dabei hat - kabellos über Ultra Wide Band. (ds)
CES, Tag 3: Von Wireless-USB und tragbaren Mini-Beamern
Kabel ab - was Intel schon seit der Centrino-Einführung propagiert, wird mehr und mehr Realität. Das nächste, was ohne Kabel funktioniert, ist: Fast alles. Vom offiziellen USB-Konsortium kommt nun nach USB und USB 2.0 der nächste Standard: Wireless USB. Geräte wie MP3-Player, Digitalkameras oder auch Festplatten und Scanner könnten künftig - mit gleicher Geschwindigkeit wie kabelgebunden - auch ohne Strippe mit dem Rechner kommunizieren.
Außerdem haben wir uns heute die aktuelle und nächste Projektoren-Generation angesehen. Technologie-Lieferant Texas Instruments hat mit seiner DLP-Technik den Grundstein gesetzt für tragbare Minibeamer mit LED-Technik. Die haben wir zwar schon gesehen; beeindruckend ist aber der Stand der Dinge: Innerhalb einiger Monate hat sich etwa die Lichtausbeute vervierfacht. Und Powerpoint-Präsentationen kommen künftig möglicherweise direkt aus dem Handy. (ds)
Monster-TV von Sharp
Während LGs 100-Zoll-Fernseher zwischen linker und rechter Bildhälfte noch Unterschiede bei Kontrast und Farbsättigung aufweist, zeigt Sharp auf seinem Stand, wie man es besser macht.
Sharp präsentiert einen 108-Zoll-Fernseher mit einer Auflösung von 1080p High Definition. Im August soll das TV-Monster erhältlich sein – vermutlich für 60 000 Dollar.
Doch für diesen Fernseher braucht man nicht nur eine dicke Brieftasche, sondern auch richtig viel Platz.
LGs 100-Zoll-Fernseher
LG hat einen echten Eye-Catcher auf dem Stand: den 100-Zoll-LCD-Fernseher mit HDTV-Technik. Schon letztes Jahr gabs auf der CES zwei Plasma-TVs mit etwas mehr als 100 Zoll, aber ein LCD-Fernseher in der Größe ist doch wesentlich beeindruckender.
Das Gerät ist noch nicht marktreif, dürfte aber bald kommen. Die Auflösung beträgt 1920x1080, der Kontrast 3000:1.
Der Fernseher ist aus zwei Panels zusammengesetzt. Die Stelle, an der sie verbunden sind, ist auch mit bloßem Auge zu erkennen. Außerdem gibt es noch Unterschiede in Farbsättigung und Kontrast bei den zwei Hälften, wie das Foto zeigt.
Podcast - Ein Rückblick auf die CES 2007

Heute, Donnerstag, ist der letzte Tag der CES in Las Vegas. Christian Miessner hat von der Messe berichtet und schaut nun zurück - auf Highlights, Hightech und natürlich auch auf Apple und Steve Jobs, der der CES durchaus einige Schlagzeilen gestohlen hat. (tkr)
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